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Oliver Methe

Headmaster of Adam von Trott School

Man by Lakeside

The laying of the Stolpersteine (stumbling stones) was a very moving event for me personally, as so many descendants of the two families were present in Sontra. The event as a whole was very engaging, and we as a school were pleased to be able to contribute to the Stolpersteine in various ways.
 

The teachers and students who participated in the event were deeply affected and moved, which was also reflected in the subsequent lessons. Furthermore, the event naturally provided a welcome opportunity to address the commemoration of the Holocaust in history, politics and economics classes, as well as in religion and ethics classes, and to repeatedly discuss the events of that time. An event we held last week (book presentation and reading: "Never Asked - Never Told": The Inherited Trauma in the Families of Holocaust Survivors) and the cleaning of Stolpersteine by classes on November 9th further supported this endeavor.
 

The prize money will ensure that the story of these two families remains relevant to students, especially those currently in the younger grades who haven't yet encountered this topic.
 

We would like to express our sincere gratitude to both families for so openly sharing their thoughts and feelings with us and our students during their visit to the school. These personal encounters with descendants of Jewish people who were deported or murdered during the Third Reich are always invaluable moments for students and teachers alike, helping to keep the memory of the Holocaust alive and ensuring that such atrocities never happen again.
 

Oliver Methe, Headmaster of Adam von Trott School

Die Stolpersteinverlegung war für mich persönlich ein sehr bewegendes Ereignis, da so viele Nachfahren der beiden Familien in Sontra anwesend waren. Die Veranstaltung insgesamt war sehr ansprechend, und wir als Schule waren froh, dass wir uns an verschiedenen Stellen bei der Stolpersteinverlegung einbringen konnten.


Die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, waren sehr betroffen und ergriffen, was auch in den anschließenden Unterrichtsstunden immer wieder zum Ausdruck kam. Weiterhin bot die Veranstaltung natürlich einen willkommenen Anlass, im Geschichts- oder Politik und Wirtschaft-Unterricht, aber auch in Religion- oder Ethik-Stunden an das Gedenken an den Holocaust anzuknüpfen und das damalige Geschehen immer wieder zu thematisieren. Auch eine Veranstaltung, die wir in der letzten Woche durchgeführt haben (Buchvorstellung-Lesung: "Nie gefragt-nie erzählt.“ Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden) oder das Reinigen von Stolpersteinen durch Klassen am 9. November, unterstützte dieses Anliegen erneut.


Das ausgelobte Preisgeld wird dafür sorgen, dass die Geschichte der beiden Familien immer wieder ins Bewusstsein von Schülerinnen und Schülern dringt, die sich beispielsweise momentan in den jüngeren Jahrgangsstufen befinden und sich noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.


Wir möchten den beiden Familien ausdrücklich dafür danken, dass sie während ihres Besuchs in der Schule so offen ihre Gedanken und Gefühle mit uns und unseren Schülerinnen und Schülern geteilt haben. Diese persönliche Begegnung mit Nachfahren von jüdischen Mitmenschen, die während des Dritten Reichs vertrieben oder umgebracht worden sind, sind für Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte immer wieder Momente, die besonders wertvoll sind, um das Andenken an den Holocaust wachzuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass so etwas nie wieder passieren darf.


Oliver Methe, Schulleiter der Adam von Trott Schule

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